Pacific at War

von Christian Oliv, August 2005

Wow - das war mein erster Gedanke als ich die Verpackung dieses Spieles geöffnet und den Inhalt inspiziert habe. Mit diesem Spiel hat die Firma Xeno Games den Anschluss an die neue Qualität von Spielen aus dem Hause Avalon Hill geschafft. Auf den zweiten und dritten Blick kann man dieses Spiel einfach nur als gelungen bezeichnen. Es ist vollkommen als eigenständiges Spiel aufgebaut, mit eigenen Regeln, Spielfeld, Figuren, Aufstelllisten und Kampfkarte und behandelt den Zweiten Weltkrieg in Asien ab 1936. Pacific at War ist für 2 bis 4 Spieler ausgelegt, welche die Großmächte Japan im Kampf gegen China, England und Amerika spielen. Das Spiel macht einen hervorragenden optischen Eindruck, da die Spielkarte einigermaßen groß ist und aus faltbarem festen Karton (absolut spielbar), die Spielfiguren sind leider nur der von Xeno Games bekannte Standard - nicht so schön detailliert wie von Avalon Hill, aber das Weichplastik ist nicht kaputt zu kriegen. Die Regeln sind gut verständlich geschrieben (wenn auch in Englisch) und bebildert. Eine deutsche Übersetzung des Regelwerkes ist in Bearbeitung.
Als Verbesserung gegenüber den Regeln des World at War Spieles wurden Häfen (eigene Counter) in das Spiel aufgenommen. Es gibt logischerweise andere Siegbedingungen, ebenso gibt es bei Gefechten jetzt die Unterscheidung zwischen Luftkampf und Bombardement. Das restliche Spielprinzip ist gleich geblieben, so das es keinerlei Schwierigkeiten geben sollte, Pacific at War auf die schnelle zu erlernen.
Im großen und ganzen ist Pacific at War ein schönes Spiel und ein Kaufpreis von rund 50 $ absolut akzeptabel. Das Spiel ist erst 2004 auf den Amerikanischen Markt gekommen und auch in Deutschland offiziell erhältlich (Verkaufspreis rund 60 - 70 EUR).
 

Sollten sich noch Fragen zu diesem Spiel ergeben, so bin ich gerne bereit rede und antwort zu stehen. Mailt einfach an christian.oliv@t-online.de.

Euer Christian


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