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Axen zu stark
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BIAGGI
Hauptgefreiter


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BeitragVerfasst am: Mo Sep 10, 2007 2:08 pm    Titel: Axen zu stark Antworten mit Zitat

Hi jungs wollte hier mal ein bisschen über eure gesammelten Erfahrungen mit der Axe sprechen! Meiner Meinung nach ist es unmöglich mit den Allies gegen die Axen zu gewinnen!!
Schaut man sich einmal die Turnierbegegnungen der Top Spieler an, so ist es zu 98 % die Achse die gewinnt. Selbst bei einem Bid von 10 sind die Axen nicht aufzuhalten. Denn sind wir mal ehrlich, wie soll GER besiegt werden?
Ich bin der Meinung gegen einen guten Axenspieler (ab Ranglisten platz 12 und aufwärts) ist es unmöglich zu gewinnen. Ich habe die Erfahrung schon selber oft genug gemacht und finde es deshalb sehr schade. Wenn man bei einem Turnier die Allies bekommt, kann man sich letztlich immer nur auf ein Unentschieden retten und auf die Jury hoffen.
Denn wie läuft es denn immer ab? die Achsen machen ihren EGY Block bis 7-8 Runde und vereinigen sich dann so ab Runde 9 im vom Russen geräumten CAU. Ab diesem Zeitpunkt kann sich der Deutsche um die Anlandeversuche der Allies in WeU oder so kümmern. Früher oder später fällt dann MOS.
Also vielleicht ist es mittlerweile an der Zeit das Bidding zu überdenken!!!

ich weiss nicht ob es nur mir so geht deshalb würd ich mich über eure Meinungen freuen
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... und glaube nicht ich beherrsche nur billige Taschenspielertricks
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Lucius Cardoc
Leutnant


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BeitragVerfasst am: Mo Sep 10, 2007 3:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich teile Deine Meinung nicht. Denke, dass die Allies bei aggressivem Auftreten durchaus gut gewinnen können, selbst wenn es in der 1. Runde ganz gut für die Achse läuft...

Strategien zum Allies-Sieg sind hier näher beschrieben.

Und wenn Du der Meinung bist, die Achsen sind unbesiegbar, dann biete doch einfach 6-8 für sie. Dann kannste sich garantiert spielen. Und der Allies-Spieler freut sich auch... M)
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Sometimes everyone needs to take matters in his deadly hands...
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BIAGGI
Hauptgefreiter


Anmeldedatum: 31.07.2006
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 10, 2007 3:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

könntest du deine "aggressive Vorgehensweise der Allies" bitte mal genauer erläutern?
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Blizzard
General


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BeitragVerfasst am: Mo Sep 10, 2007 9:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In meinem Turnierspiel gegen Pernaug, dass ich leider verloren habe, hatte ich auch grad die oben geschilderte Situation. Er hatte die Achse mit 12 IPC Egy-bid bekommen.
Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass die Achse hoffnungslos überlegen war. Vielleicht lag es daran, dass ich den Egy-Block dank eines Fehlers frühzeitig sprengen konnte. Dafür lief Egy für den Deutschen in der ersten Runde aber auch ziemlich glücklich, so dass an ein Counteregy nicht zu denken war. Meiner Meinung nach haben am Anfang die vielen Abtauschkämpfe an der Ostfront den Unterschied. Wenn man da gut trifft, kann das die entscheidenden Infs mehr ausmachen um den Deutschen aus Len zu vertreiben bzw. es zu halten. Wenn der Brite seine Truppen da jede Runde anlanden kann dürfte das den Deutschen aufhalten, während der Russe seine Resourcen vermehrt gegen den Japaner einsetzen kann.
So weit meine 1-Spiel-Erfahrung. Bin mal gespannt, was noch so kommt.
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Daniel
Hauptfeldwebel


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BeitragVerfasst am: Di Sep 11, 2007 2:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da Sightlesseye im Urlaub ist, versuche ich mal eine dezidierte Antwort zu geben.

Ich weiß ziemlich genau, was Biaggi mit der "Unschlagbarkeit" der Achsen meint. Bei sehr guten Achsenspielern und durchschnittlichen Würfelergebnissen sowie einem Bid von 12 bis 18 icp ist es meiner Meinung nach auch sehr schwierig zu gewinnen.
(Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine Statistik der besten Spieler gegeneinander in LL zu erstellen, wie hoch der Anteil der Siege der Achse und Alliierten ist.)
Da ich in letzter Zeit gegen sehr viele gute Mitspieler ein hohes Bid gesetzt habe, um die Alliierten zu spielen, sind meine Erfahrungen diesbezüglich stark gestiegen. Obwohl auch ich mit den Achsen erfolgreicher bei niedrigeren Bids war, wollte ich eine Strategie für die Alliierten finden, weil das reizvoller ist.
Die letzten Spiele in LL gegen Balalaika und Antonio Vega habe ich probiert, die meisten Einheiten über GBR und LEN laufen zu lassen, was zwar zu langen Spielen führte, aber doch insgesamt sich nicht in eine Siegchance ummünzen ließ. Jenseits der 10 Runde habe ich erst Fehler gemacht, die aber auch aufgrund der schlechten Position entstanden.
Ich habe auch diverse Variationen gespielt, bei denen der Ami auf verschiedensten Wege die meisten oder alle Einheiten nach Afrika übersetzt.(Mit Fabrik in BRA, viele Ftr und Bmb und so weiter)

Meine Erfahrungen mit den Alliierten sind, dass man nur dann eine Chance hat, gegen solche Gegner zu gewinnen, wenn die Alliierten nahezu fehlerlos agieren und alle Züge der Alliierten perfekt ineinander greifen sowie Dicey fair bleibt. Die größte Schwierigkeit bleibt, dass Potential der Amerikaner gegen die Achse zu mobilisieren.

Und genau das ist der Punkt, warum die besten Achsenspieler ohne Glück nur schwer zu schlagen sind, denn die meist gewählte KGF-Ausrichtung der Alliierten lässt sich nur dann erfolgreich anwenden, wenn Afrika und der Weg nach Europa und Asien über das Mittelmeer und/oder den Nahen Osten in alliierter Hand sind. Denn nur so kann der Deutsche niedergerungen werden.
Und genau das meint Biaggi, denn die besten Spieler der Achse schalten den Amerikaner weitgehend aus, so dass der Deutsche von Runde zu Runde immer stärker wird.
Im Gegensatz zu weniger guten Spielern sind es vor allem 2 wesentliche taktische Mittel, die ihre Stärke ausmacht.
1. Sie konzentrieren alle verfügbaren Mittel um die entscheidenden Schlüsselpositionen zu halten. Das bedeutet zum Beispiel, dass EGY auch dann gehalten wird, wenn die Alliierten außer diesem Land fast keine anderen ICP aus Afrika bekommen. Zur Not stellt man auch kurzfristig die gesamte Luftwaffe rein, bis japanische Landeinheiten für Ersatz sorgen.
Weniger Geübte geben Schlüsselpositionen häufig auf, um ein paar ICP kurzfristig mehr zu bekommen. Wenn aber EGY und TRJ in Achsenhand ist, dann lässt sich mit japanischer Flotte in RED und Luftwaffe die deutsche Südfront kontrollieren und somit kann der Ami den Deutschen kaum schwächen!
2. Die Achse versucht vor allem mit dem Russen Einheiten abzutauschen und insbesondere der Deutsche tauscht nur sparsam mit den beiden anderen Alliierten. Auch hier machen Anfänger häufig den Fehler, für ein paar ICP zu viele deutsche Einheiten zu opfern.
Entscheidend ist, dass der Deutsche im Verhältnis zum Russen immer stärker wird, so dass irgendwann LEN, CAU oder WRU kontrolliert werden kann und zudem das Festsetzen der Alliierten in WEU verhindert wird. Ab einem gewissen Niveau, können die Alliierten kaum noch erfolgreich anlanden, weil das deutsche Heer im Verhältnis zu den Transporterflotten zu stark wird.
Wenn der Deutsche beispielsweise 30 Panzer in EEU sowie genügend Infanteristen in GER, EEU und LEN stehen hat, ist ohne Fehler des Deutschen kaum mehr eine Möglichkeit zum KGF gegeben.

Zu Lucius Cardoc:
Interessiert mich auch, was du mit aggressivem Vorgehen genau meinst. Vor allem in Bezug darauf, dass die besten Achsenspieler ja gerade immer versuchen, dies durch das Kontrollieren der Schlüsselpositionen wirksam zu verhindern. Wenn kein Gegenangriff auf EGY möglich ist, weil die Achse eine gute erste Runde hatte, kann ich mir nur schwer vorstellen, wie du schnell den Block brechen willst. Gegen die besten Achsenspieler ist dies ohne Glück kaum in frühen Runden möglich!

Zu Blizzard:
Die Abtauschländer des Russen sind ja gerade sein größtes Handikap, weil er nur 2 ftr hat und der Deutsche 5 ftr und 1 bmb. Zudem ist es eine Kunst, mit dem Russen nur wenige Einheiten gegen den Japaner abzutauschen, bis Nachschub nachkommt.
Da der Russe in späteren Runde häufig nur 20 bis 25 ICP bekommt und auch immer wieder einige Einheiten zum Abtauschen verloren gehen, nimmt die russische Schlagkraft im Verhältnis zum Japaner und/oder zum Deutschen langsam ab, so dass irgendwann die Achsen in Richtung Moskau vorankommen und so den Russen noch weiter schwächen. Wenn dann auch noch der alliierte Nachschub ausfällt, ist es nicht mehr weit, bis die Alliierten kapitulieren müssen.
LEN dauerhaft für die Alliierten zu halten (bei ungefährem ICP-Gleichstand), ist meist wenig effektiv, weil der Deutsche nach UKR ziehen kann und somit die Gefahr droht, dass der Deutsche CAU zusammen mit japanischen Einheiten besetzen kann.
Das beste für die Alliierten ist ein sehr starker Russe, der das Vorrücken der Achsen unterbinden kann!

Zu den Bids noch eine Anmerkung:
Vielleicht liegt es auch daran, dass die Bids nicht sinken, weil im alten AA die Strategien der Alliierten immer effektiver wurden und deshalb die Bids auch höher wurden.
Zudem ist ein Bid unter 12 ICP auch wieder gefährlich für die Achse, denn bei nur maximal 5 Landeinheiten gegen EGY ist die Gefahr deutlich größer, dass ein erfolgreicher Gegenschlag auf EGY gelingt.
Und wenn der Brite EGY in der ersten Runde mit 1 inf und air kontern kann, ist ein EGY-Block kaum noch möglich, so dass die Alliierten mehr ICP bekommen und den Deutschen von allen Seiten unter Druck setzen können.


Grüße

Daniel
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BIAGGI
Hauptgefreiter


Anmeldedatum: 31.07.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: Di Sep 11, 2007 9:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Daniel
wow, erstmal für die tolle Schilderung! Und genau wie du sagst sehe ich es auch! Ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen.
Wie du schon sagtest, kann man mit den Allies lange Zeit gut "mithalten" und das Spiel offen halten, was jedoch die Siegchancen betreffen...

Denn wie du sagst, was bringt es wenn die Allies sich in Runde 8-9 mit 20 Einheiten nach WEU reinstellen, der GER zieht seine 25 Panzer sofort nach EEU und man darf seine Truppen wieder nach GBR bringen.

Eine Spielstatisik unter LL würde mich ebenfalls sehr interessieren. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die letzten Turnierbegegnungen der Top Spieler betrachtet, es war ausschliesslich die Achse die gewonnen hat.

Ich sehe es ebenso wie DANIEL was die Schlüsselpositionen betrifft, von weniger guten Spielern werden diese oft zu schnell aufgegeben. EGY ist, meiner Meinung nach, die absolute Schlüsselstelle im Spiel, LEN nicht unbedingt da der GER sonst einfach nach UKR zieht! LEN ist eben vorteilhaft um den UK Nachschub zu verhindern und NWY jede Runde zu befreien.

Vielleicht sollte man das Spiel standardmässig einfach mit einem 6er Bid beginnen lassen. Denn ich habe mal die Erfahrung gemacht, dass ich trotz EGY counter in Runde 1 (GER verlor den trs in Runde 1 gegen den dd !!!!) das Spiel letztlich doch noch gewonnen habe. Ich konnte mir Afrika mit einem neu gebauten trs wieder zurückholen und EGY 8 Runden halten, zusammen mit der gesamten JAP Luftwaffe (siehe Meinung Daniel)

Man müsste es eben mal testen ob es so ausgeglichener wäre.
denn schliesslich spielen wir alle zwecks des Spassfaktors, doch ich befürchte eben dass sich dieser für den ALLIES Spieler in Zukunft deutlich dezimiert.

grüsse
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Blizzard
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Beiträge: 1463

BeitragVerfasst am: Di Sep 11, 2007 10:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Daniel
Oha, da hast du dir aber viel Mühe gegeben. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Endlich gibts mal wieder was interessantes zu lesen im Strategieforum Very Happy .

Was das Abtauschen angeht, ich meinte auch allgemein das Abtauschen mit allen Nationen. Irgendwann kann der Brite ja auch für den Russen tauschen und dann gleicht sich das Airverhältnis wieder aus. Ich würde sogar sagen, dass die Allies einen leichten Vorteil haben, da sie quasi zwei (drei) Möglichkeiten zum Angriff haben, der deutsche nur einen. Es ist halt nur blöd, wenn der brite einen Schwächungsangriff 1Inf,2Ftr gegen 2 Inf macht und ein twol erzielt, was dem Russen dann quasi IPCs "stiehlt".

@Biaggi
BIAGGI hat Folgendes geschrieben:

EGY ist, meiner Meinung nach, die absolute Schlüsselstelle im Spiel, LEN nicht unbedingt da der GER sonst einfach nach UKR zieht! LEN ist eben vorteilhaft um den UK Nachschub zu verhindern und NWY jede Runde zu befreien.

Egy ist auf jeden Fall wichtig, vor allem wenn man auch Trj kontrollieren kann.
Und deiner Meinung, was die Funktion von Len angeht stimme ich dir auch zu. Für mich resultiert daraus jedoch, dass es sich um ein Schlüsselland handelt. Ohne britischen Nachschub ist der Russe wie Daniel schon sagte langfristig geliefert. Also muss Nachschub über Arc oder Len her. Arc hat den Nachteil, dass nicht gleichzeitig Eeu und damit der deutsche Nachschub bedroht wird. Da der Brite meistens eher weniger Income hat als der deutsche wird das also eher nur eine Verzögerung der deutschen Überlegenheit hervorrufen. Außerdem kann man Bel nicht mehr abtauschen, was 2 IPC weniger für den Russen bedeutet (zusätzlich zu den 2 IPC für Len) und man muss immer aufpassen, dass der Deutsche nicht nach Mos blitzen kann, was evtl. zu Airverlusten oder einem britischen Wru führt, also nochmal 2 IPC weniger für den Russen.
Wenn der Deutsche seine Armee nach Ukr zieht, kann der Russe/Brite seine Lentruppen doch nach Wru ziehen. Cau wird dann eine Runde Abtauschland. Dafür kann der Brite ungefährdet nach Len Nachschub liefern und der Russe kann seine Streitmacht auch noch durch Nachschub aus Mos verstärken, so dass sich der Deutsche kaum länger als eine Runde in Ukr halten kann. Einziger Haken ist der Japaner. Wenn der sehr stark in Per steht, so dass Cau besetzt und gehalten werden kann, dann siehts übel aus.
Das verhält sich aber auch so, wenn der Deutsche in Len und der Russe in Arc steht.
Zusammen mit der Aussage, dass ein starker Russe der Schlüssel zum Allies-Sieg ist komme ich also zu dem Schluss, dass Len zumindest in der Anfangsphase und im Mittelspiel entscheidend ist.

Ich lasse mich aber auch gerne korrigieren, da wie gesagt meine "Erfahrung" nur auf ein paar wenigen Spielen beruht.
gruß
Thilo
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Panther
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BeitragVerfasst am: Di Sep 11, 2007 3:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

BIAGGI hat Folgendes geschrieben:


Vielleicht sollte man das Spiel standardmässig einfach mit einem 6er Bid beginnen lassen....

Man müsste es eben mal testen ob es so ausgeglichener wäre.
denn schliesslich spielen wir alle zwecks des Spassfaktors, doch ich befürchte eben dass sich dieser für den ALLIES Spieler in Zukunft deutlich dezimiert.

grüsse


Also das kann ich in sofern nicht nachvollziehen, als das Bid ja flexibel ist. Wenn sich herausstellt, dass man gegen ein 12 IPC Bid nicht (oder nur selten) gewinnen kann, dann bietet man halt weniger. Normalerweise sollte sich das dann schnell einpendeln.
Es spricht aber auch nichts dagegen mit seinem Gegner ein festes Bid zu vereinbaren, dann wäre es allerdings sinnvoll ein Rückspiel mit dem gleichen Bid und vertauschten Seiten zu machen.

Ich persönlich habe nicht den Eindruck dass 12 IPC zu viel sind, an zwei Spiele erinnere ich mich, eins habe ich mit den Allies gewonnen (waren glaube ich sogar mehr als 12 IPC Bid) das andere habe ich nur verloren weil ich in der 5. Runde einen geistigen Aussetzer hatte, und Moskau eingestellt habe. (Zwar zurückerobert aber danach war die Stellung deutlich verschlechtert.)

Anders gesagt, gegen 9 IPC oder weniger würde ich mich als Allies recht wohl fühlen.
Cool
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Daniel
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BeitragVerfasst am: Di Sep 11, 2007 7:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde,

ich teile Panthers Einschätzung bezüglich der Bids, denn wenn man mehrfach die Erfahrung macht, dass man häufiger mit der Achse gewinnt, wird man eben tiefer bieten.

Oder man versucht eben noch weiter das Spiel der Alliierten zu optimieren. Den Weg versuche ich gerade. Ich spiele gerade gegen Antonio Vega Low-Luck und glaube schon, dass die Allierten konkurrenzfähig sind. In RUS 7 stehen die Alliierten gar nicht so schlecht dar. Bisher hat keiner einen wirklichen Fehler gemacht und die Achse hat das Bid mit 17 icp bekommen.

Falls es mir gelingt, schreibe ich vielleicht eine kleine Zusammenfassung.

Die Amis bieten seltsamerweise noch höher als beim Daak. Beim AAMC habe ich bisher 3 Spiele gemacht und bei 16 bis 17 icp immer die Achse bekommen. Die Achse hat aber auch immer gewonnen. Zur Zeit scheinen mir die Spieler der DAAK-Rangliste besser als die des AAMC zu sein.

Grüße

Daniel
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Atlantikwall
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BeitragVerfasst am: Di Sep 11, 2007 8:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Daniel hat Folgendes geschrieben:
Die Amis bieten seltsamerweise noch höher als beim Daak. Beim AAMC habe ich bisher 3 Spiele gemacht und bei 16 bis 17 icp immer die Achse bekommen. Die Achse hat aber auch immer gewonnen. Zur Zeit scheinen mir die Spieler der DAAK-Rangliste besser als die des AAMC zu sein.

Die orientieren sich halt am dortigen GOA Lee M., der praktisch immer die Alliierten spielt, weil er nie unter 18 bietet. Aber er hat eben so viel Spielerfahrung, dass er die meisten Spiele dort auch mit "zu hohem" Bid gewinnt.


P.S.: Einschätzung der AAMC-AAR-Rangliste kann ich bestätigen. "Leistungsdichte" ist geringer, u.a. weil viele Top-Spieler immer noch 2nd-ed spielen.
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Daniel
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 12, 2007 7:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Atlantikwall,

hast du eine Ahnung, warum die meisten Spieler beim Daak weiterhin AA spielen und nicht AAR wie beim DAAK

Grüße
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Panther
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BeitragVerfasst am: Do Sep 13, 2007 3:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dort sind gerade die guten Spieler meist "älteren Semesters", und da ist man viel resistenter gegenüber Veränderungen und Neuerungen. Wink
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DrunkenHans
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BeitragVerfasst am: Do Dez 27, 2007 2:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

also ich hab vorgestern erst noch nen spiel gehabt(waren 3leute) und hatte UK und RUS, hab ne fabrik in südafrika gehabt und als russe das leih dings da gehabt, das ich allierte einheiten, auf rotem grund, zu russischen machen kann.hab den deutsche mit UK aus afrika vertrieben, und den bomber und jede runde 2ftr nach russland gebracht, mit russland nur inf und später ne welle panzer gebaut, japan hab ich mit england und russland vom festland vertrieben.da der deutsche keien flaks im feld hatte, konnte ich als russe auf viel inf. und ftr zurück greifen und hab ihn dann zu gute letzt besiegt, hab jede runde 2-3 länder erobert, der deutsche konnte immer nur 1 zurück holen, langsam aber sicher ist der dann "verblutet".
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Sergeant
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 28, 2007 2:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn der Japaner Ernst macht, dann dürfte die Fabrik in Südafrika überrannt werden können. Abgesehen davon ist sie etwas weit weg von der Front. Deshalb ist sie dort an dem Ort wohl keine 15 IPC wert und daher aus meiner Sicht eine Fehl-Investition. Es sei denn, der Brite bekommt 1 Fabrik kostenlos (Nationale Sonderregeln, wie auch Lend-and-Lease).
Bei Lend-and-Lease können übrigens nach den Regeln, nach denen wir hier spielen, keine Luftwaffen-Einheiten übertragen werden, außerdem nur 1 Einheit pro Runde (wenn ich mich richtig entsinne, ich habe lange nicht mehr Lend-and-Lease angewendet).
Das bedeutet, es kann je Runde nur 1 Infanterie, Artillerie oder Panzer der Westallies in 1 entsprechende russische Einheit getauscht werden. Sonst ist es kein Wunder, wenn die Achse keine Chance hat. Wenn der Russe jede Runde massiv Infanterie kauft und sich die Luftwaffe liefern läuft, hat der Deutsche extrem schnell nichts mehr zu sagen in Osteuropa.
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DrunkenHans
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 28, 2007 2:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

genau so war es, wie du sagtest, die UK fabrik hatte als national regel.


gestern hatten wir wieder nen spiel und hab irgentwie wieder UK bekommen, und auch hier wurde die achse besiegt, diesmal mit anderen national regeln, russland hatte diesmal nicht angriffspakt und russischem winter, und trotzdem haben wir deutschland ausbluten lassen, der ami hat mit bomben angriffen deutschland das geld entzogen, USA und UK haben minimal flieger unterstützung geleistet und UK hat ne flotte aufgebaut und is 2mal in west EU gelandet, bis es geglückt ist es zu halten, nebenbei hat der ami flotte gebaut und damit dem japaner nen bischen auf den pacifik konzetriert, was ihn nicht davon abhiel an festland 2 fabriken hinzusetzen und jede runde 6 panzer dort platzierte, aber dies konnte deutschland dann auch nicht mehr retten.
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