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Deutsche Mittelmeerflotte versenken
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Ingo
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 21, 2008 12:32 am    Titel: Deutsche Mittelmeerflotte versenken Antworten mit Zitat

Ich habe mal eine relativ allgemeine Frage bezüglich der deutschen Flotte im Mittelmeer. Die trägt ja meistens nicht unbeträchtlich zum Halten des Egy-Block bei (Ich gehe mal davon aus, dass Egy mit 5 Einheiten genommen wurde, Counter_Egy also ausgeschlossen). Vor allem in den ersten Runden. Wenn man sich ihr entledigt, müsste der Ami doch recht schnell Egy haben, da meiner Erfahrung nach der Japse viele andere Probleme hat und meistens erst in der dritten wenn nicht gar vierten Runde nAchschub liefert. Ich dachte da an zwei grundsätzliche Strategien und wüsste gerne, ob schon jemand Erfahrung damit hatte.
1. Ami rüstet AC und stürmt das Mittelmeer so früh wie möglich also in Runde drei. Allerdings muss dann natürlich auf den Nachschub geachtet werden, der wahrscheinlich deutlich behindert wird. (deutsche Ftr in Weu usw) evtl muss der Brite mit Flotte nach AZO stellen, was ja auch nicht so optimal ist.
2. Brite rüstet in Runde eins mind einen Ftr nach und versenkt die deutsche Flotte in Runde zwei mit dem Ftr vom AC, zwei Ftr aus Wru und Bmb. Vor allem unter LL ist maximal der Verlust von zwei Ftr drin, der dritte fliegt in den Cau. Naja, der Carrier wird in RED mit verbliebenen Ftr auch versenkt. Also zwei Ftr und Carrier für die Flotte.
Der Ami rüstet aber nur Einheiten und zwei Transen und schifft Truppen rüber, dann kann doch Egy nicht länger als Runde fünf gehalten werden, oder ist das zu optimistisch?

Würde dazu gerne mal ein paar Meinungen hören, da der Egy-Block ja doch recht zentral ist, die Frage aber bleibt, was lohnt es sich zu opfern für eine schnelle Sprengung.

PS: Ich habe mit den Allies noch nicht so viel gespielt da mir die Achse deutlich sympathischer ist und ich viel lieber den Egy-Block selber aufbaue anstatt davor in Lib zu vergammel Good
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Winkelmann
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 21, 2008 7:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Oft hat der Brite die Möglichkeit in Runde 3 drei Ftr und einen Bmb soweit in Stellung zu haben, dass er die Flotte angreifen kann.
Dabei reicht es ja vollkommen aus den deutschen Trn zu versenken, das BB alleine ist ja nicht so störend.
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Sergeant
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 21, 2008 12:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Ingo:
Die Taktik, die britischen Start-Fighter aus GBR in Runde 1 nach WRU zu verlegen, um von dort aus dann in Runde 2 die deutsche Mittelmeer-Flotte zu versenken, finde ich höchst interessant, sehe allerdings dabei folgendes Problem:
Wenn Du mit den Fightern angreifst, mußt Du sie danach auch irgendwo wieder landen. CMD und EMD sind von WRU aus aber jeweils 3 Felder entfernt, wenn ich das richtig sehe, d.h., Du mußt in 1 Feld Entfernung dazu einen Landeplatz haben. Wie soll das gehen?
Wenn ich der Deutsche wäre, würde ich in Runde 1 EGY angreifen und in Runde 2 TRJ, um der japanischen Start-Flotte in JAV in schnellstmöglich zu gestatten, meine Mittelmeerflotte so zu verstärken, daß sie nicht mehr so schnell geknackt werden kann.

@Winkelmann:
Wieso ist das deutsche BB im Mittelmeer nicht mehr so störend?
Wenn ich als Ami ins Mittelmeer eindringen wollte, dann wäre das deutsche BB dort eine Bedrohung in Kombination mit den deutschen Fightern, die auch das Mittelmeer abdecken, zumal das BB ja einen kostenlosen Treffer einstecken kann.
Verstärkt der Japaner trotz versenktem deutschen Tranni, aber noch existentem deutschen BB, die restliche Mittelmeer-"Flotte" des Deutschen, um diesem zu helfen, dann hat die Flotte mit 2 BB (1 deutsches, 1 japanisches) 2 kostenlose Treffer, was es erheblich erschwert, diese Flotte wieder loszuwerden.
Falls der Deutsche dagegen gleich komplett versenkt wird, dann sinkt vielleicht auch der Reiz für den Japaner, diese Flotte zu verstärken und hilft evtl. gar nicht mehr mit, die deutsche Südflanke zu unterstützen.

Meine Taktik, um die deutsche Mittelmeer-Flotte loszuwerden (unter LL):
Baue von den 30 Start-IPC des Briten gleich 2 BMB, dann versenke ich in Runde 2 mit der Start-Air und den 2 neuen BMB die deutsche BAL-Flotte und bringe die 3 (unter LL) garantiert überlebenden BMB auch gleich in Reichweite auf das Mittelmeer (z.B. nach CAU).
Dann habe ich 3 BMB in Reichweite auf die Flotte in Runde 3, wobei die BMB auch so recht nützlich sein können, nicht nur zum Flotte-versenken, sondern auch für SBR oder für Invasions-Unterstützung.
Dann hat der deutsche gar keine Flotte mehr und ich spare als Brite viel an Flottenaufbau, der sonst zur Abwehr eventueller deutscher Schläge notwendig gewesen wäre.

Der Ami spart dabei gleich mit an Flottenaufbau, ohne dafür viel tun zu müssen.
Bis Runde 3 stehen maximal 12 deutsche Boden-Einheiten in EGY. Das müßte dann für den Ami, der ab Runde 2 mindestens 6 Boden-Einheiten nach Afrika schippern können sollte, kein Problem mehr sein.
In Runde 5-6 müßte EGY dann fallen, falls keine japanische Unterstützung kommt.
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Ingo
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 21, 2008 4:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst ja den Ftr aus MCH in Cau landen und die anderen beiden Ftr in RED auf dem AC, den man bei diesem move natürlich nicht gleich in Runde eins verheizen darf. Dass der Japse im ersten Zug nach RED zieht dürfte wohl eher selten vorkommen. Wenn der Deutsche in Runde zwei seine Truppen in Lib anlandet und damit in CMD steht, könnten der Ami und der Brite die Truppen in Lib auseinandernehmen. Außerdem ist CMD von AZO aus erreichbar, d.h. die Flotten des Briten und Amis könnten ihn da auch bedrohen.
Zwei Bomber finde ich persönlich in Runde eins mit dem Briten nicht so gut, da auf jeden Fall Flottenverteidigung gegen die deutsche Air benötigt wird, wenn man sich nach BAL stellen will, was früher oder später meistens der Fall ist (am besten früher Good). Und wenn du die Anfangs-Ftr auch noch verheizt musst du ziemlich viel Flotte nachrüsten. Ftr sind da meiner Ansicht nach auf einem AC die bessere (und günstigere) Variante.
PS: Dass bis Runde 6 keine Japsen in Egy ankommen halte ich übrigens auch für illusorisch, deswegen ja die Idee, so schnell wie möglich die Flotte versenken und Egy knacken, da der Japse meistens erst ab Runde vier mächtig nach Afrika drückt und sich vorher um die Inseln und sein eigenes Festland kümmert (Chi, Sin, Bry, Yak, Ind usw.).
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Winkelmann
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BeitragVerfasst am: Do Mai 22, 2008 9:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sergeant hat Folgendes geschrieben:

Meine Taktik, um die deutsche Mittelmeer-Flotte loszuwerden (unter LL):
Baue von den 30 Start-IPC des Briten gleich 2 BMB, dann versenke ich in Runde 2 mit der Start-Air und den 2 neuen BMB die deutsche BAL-Flotte und bringe die 3 (unter LL) garantiert überlebenden BMB auch gleich in Reichweite auf das Mittelmeer (z.B. nach CAU).


Wenn der Deutsche nicht ganz blöd ist, hat er EGY und in Runde 2 TRJ genommen. Seine beiden Schiffe stehen dann in EMD. Wie machst Du das dann mit deinen Bombern?
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Sergeant
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BeitragVerfasst am: Do Mai 22, 2008 1:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Ingo:
Das setzt voraus, daß die britische Flotte vor Indien völlig passiv bleibt.
Wenn der britische Fighter von der Flotte auf das Festland wechselt, dann würde ich als Japaner aber auf die Flotte einprügeln, die besteht dann nämlich nur noch aus einem Tranni, einem DD und einem leeren AC.
Der Brite kann dann nicht den japanischen Tranni vor Shanghai versenken (würde ja den DD abziehen), Invasion nach Borneo ist nicht drin (würde den Tranni abziehen) und Verstärkung des Ami in EPO mit britischem Fighter ist auch nicht drin.
Somit müßte zwangsweise ein KGF gespielt werden, weil eine Pazifik-Strategie der Allies nicht mehr drin wäre (keine Aktion des Briten gegen den Japaner, keine Verstärkung der Ami-Verteidigung durch den Briten zu Beginn).
Also, nur falls die Indien-Flotte des Briten VOLLSTÄNDIG intakt bleibt, würde ich mir das als Japaner gut überlegen, dort NICHT zuzuschlagen (der Brite bleibt ja mit seiner Flotte sonst ein Störfaktor für den Japaner).

In Runde 2 stünden allerdings 4 deutsche Bodeneinheiten in LIB, falls der Deutsche in LIB anlandet, mehr bekommt der Brite auch nicht in Runde 2 nach LIB verfrachtet, d.h. es wäre nur ein Abtausch 1:1, wobei der Vorteil dabei beim Verteidiger (in diesem Fall also dem Deutschen) liegt (Inf greift auf 1 an, verteidigt aber auf 2).

Es ist richtig, daß die BMB nichts zur Flottenverteidigung beitragen, aber aufgrund ihres hohen Angriffswertes und ihrer hohen Reichweite stellen sie eine nicht unerhebliche und kaum berechenbare Angriffs-Kapazität dar, die ja zumindest teilweise erhalten bleibt, nachdem die Flotte des Deutschen bereits auf dem Meeresgrund liegt.

Den Fighter aus Indien kann der Brite dann ja in Runde 2 auf neu gebaute Träger im Nordsee-Bereich platzieren, vielleicht überlebt ja auch einer der beiden Start-Fighter aus Großbritannien die Schlacht um die Ostsee, dann hätte ich 1 neu gebauten Träger und gleich 2 Fighter dafür, zur Not nochmal 1 Fighter nachrüsten, mehr wäre das ja nicht. Außerdem können die Fighter vom Träger aus auch bei Invasionen (z.B. in Westeuropa) angreifen, daher ist ein nachrüsten von Fightern grundsätzlich sinnvoll, auch wenn keine verloren gehen.

Mir springt keine Möglichkeit ins Auge, wie die Allies trotz baldmöglichster Versenkung der deutschen (Mittelmeer-) Flotte(n) bereits in Runde 4 in Egy stehen sollen, wenn kein Counter-Egy in Runde 1 stattfindet, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.

@Winkelmann:
Runde 1: Nachkauf von 2 BMB
Runde 2: Angriff auf BAL mit 2 Start-Fighter, 1 Start-Bomber und 2 neuen BMB, die BMB danach in WRU oder CAU landen.
Dabei verliere ich unter LL maximal beide Start-Fighter, deutsche BAL-Flotte wird komplett vernichtet (falls nicht in Runde 1 aufgestockt, aber dann rüste ich auch gar nicht erst 2 BMB).
Runde 3: Angriff der unter LL garantiert verbliebenen 3 BMB auf die deutsche Mittelmeer-Flotte, egal, wo diese steht, ob in EMD oder CMD.
Diese wird ebenfalls komplett vernichtet, wobei ich selbst garantiert 1 BMB übrig behalte (unter LL).
Resultat: Im schlechtesten Fall verliert der Brite jeweils 2 Fighter und 2 Bomber (Wert: 50 IPC), der Deutsche verliert seine gesamte Marine (Wert: 76 IPC), im besten Fall verliert der Brite gar nichts...
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Ingo
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BeitragVerfasst am: Do Mai 22, 2008 1:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Seargent
Nö, wieso muss die Britenflotte passiv bleiben? Ich kann doch Bor und Ngu mit den Trannies invadieren, Sub gg Sub, DD gg Trn und Ac, Ftr BEN-MCH. Wenn der Britenzug gut läuft hast du als Japaner im ersten Zug wirklich andere Probleme als AC+Ftr in MCH mit nur zwei Ftr aus JAV anzugreifen. Und in Runde zwei kann der Ftr aus MCH EMD angreifen und der AC kann sich nach RED stellen, falls nur einer oder gar kein Ftr abgeschossen wird. Ansonsten verduftet der AC natürlich weiter, da ein Ftr ja in Cau landen kann. Es ist vielleicht sogar gut, einen aggressiven Britenzug gegen den Japsen zu spielen, damit der möglichst lange im Pazifik beschäftigt ist, und lange braucht, um Afrika zu verstärken. Wenn natürlich Trn und Sub des Japsen überleben ist Kacke am dampfen, aber dann kann man sich die ganze Sache im zweiten Zug ja auch nochmal überlegen.
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Sergeant
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 23, 2008 11:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Ingo:
OK, das hatte ich übersehen, daß der Brite sich in Runde 1 statt direkt nach RED auch nach MCH stellen kann und dann den AC erst in Runde 2 nach RED stellt, falls notwendig.
Wenn der Brite sich in Runde 1 nach RED stellt, dann würde ich als Japaner wahrscheinlich darauf einprügeln, denn zumindest die Marine aus JAV hat ja sonst nichts zu tun, nur deren Fighter z.B. in CHI - es sei denn, der Brite wählt die agressivste Eröffnung in Fernost mit den Angriffen auf BOR und NGU - und ist damit auch noch erfolgreich, aber dann kann man schon wieder über eine Pazifik-Strategie als Allies nachdenken - also den Deutschen in Ruhe lassen und sich auf den Japaner konzentrieren (Fighter eben nicht nach MCH, sondern mit nach SOS und dann in EPO landen).

Falls ich als Brite also besser keine 2 BMB in Runde 1 kaufe, um die deutschen Flotten garantiert auf den Meeresboden zu schicken, falls sie nicht vorher dagegen verstärkt werden (was Rüstung ins Heer verhindert und damit dem Russen hilft), was kaufe ich dann am besten, um trotzdem die deutschen Flotten loszuwerden?
Fighter?
Die dürften nicht die Reichweite haben, dachte ich jedenfalls.
Sonst schildere mir doch nochmal bitte eine optimale Eröffnung des Briten unter der Zielsetzung die deutschen Flotten schnellstmöglich loszuwerden, um danach nicht zu viel in Schutzflotte investieren zu müssen.
Kaufe ich dann statt 2 BMB lieber 3 FTR?
Oder kaufe ich auch schon Marine?
Und wie bewege ich die AIR in den ersten Runden im CM und im NCM optimal?
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Ingo
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 23, 2008 12:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin weit davon entfernt in irgendeiner Weise einen optimalen Britenzug zu kennen, um die deutschen Flotten loszuwerden. Die BAL-Flotte stört in diesem Szenario, was ich geschildert hatte erstmal wenig, da der Brite ja zunächst in Alg anlandet. Ich hatte mich auf die Mittelmeerflotte konzentriert, da diese für Egy essentiell ist und deswegen schnell verschwinden sollte. Ob die BAL-Flotte eine Runde länger rumschippert ist dann auch mehr oder weniger egal. Nwy ist eh nicht genommen, höchstens die zwei Zusätzlichen Inf nach Len sind anstrengend. Aber wenn der Deutsche sich dafür nicht in Afrika ausbreiten kann, würde ich die BAL-Flotte auch bis Runde 4 oder 5 leben lassen. Ich habe das halt noch nie in einem Spiel ausprobiert, also wenn du Lust hast an einem kleinen Experiment teilzunehmen fände ich das cool. Hab die auch ne PN geschrieben.
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FURIA ROJA
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 02, 2008 3:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mein anfängerhaftes Gefühl sagt mir, dass ein Kauf von 2 Bmb im UK-1-Zug keine wirklich gute Sache ist. Natürlich ist die BAL-Flotte extrem störend, wenn man eine KGF-Strategie fahren möchte. Aber meine Grundüberzeugung ist eigentlich die, dass man als Brite, also Inselbewohner, vorwiegend maritime Einheiten benötigt und die zugehörigen Land- und Lufteinheiten (ersteres viel, zweiteres mäßig), um eine Landung in WEU vorzubereiten. Und da der Deutsche mit seinen Fightern in WEU auf eine Landung relativ gelassen schauen kann, ist eine Vereinigung der UK-Flotte mit der Ami-Flotte zweckmäßig. Am besten geschieht dies vielleicht in CEL (?). Also in Reichweite zu WEU und der Ami lässt beim Erreichen der CEL Seezone seine Landeinheiten in GBR spazieren gehen. Diese Strategie würde ich geduldig und abwartend drei-vier Runden spielen. Immer schön mit Trannis von ECO vollbeladen nach CEL fahren, sich zu der sich schon dort befindenden Flotte dazustellen und einen schönen Flottenaufbau vor WEU machen, sodass es sich nicht für den Deutschen lohnt, seine wertvollen Fighter auf die Flotte fliegen zu lassen, denn merke: auch Trannis haben einen Verteidigungswert, wenn auch einen bescheidenen. Viel interessanter aber ist, dass der Deutsche seine Fighter dann nicht Richtung UKR zur Kampfunterstützung fliegen lassen kann, weil sie sonst nicht mehr in WEU zur Verteidigung landen können. Dann würde WEU wohl recht bald zumindest zu einem Abtauschland werden. Nach drei-vier Runden ist dann die UK-US-Flotte samt der UK-US-Landeinheiten in GBR so stark, dass schon ein richtig gutes Drohpotential aufgebaut ist und darum geht es ja.

Vielleicht macht es dann auch Sinn zu versuchen, sich NWY unter den Nagel zu reißen WENN MAN ES HALTEN KANN, um ggfs. Russland mit einem IC in NWY unterstützend unter die Arme greifen zu können, ohne ständig einen Transporter-Shuttle zwischen GBR und ARC veranstalten zu müssen.

Ich denke, UK und USA müssen sich gut absprechen, um effizient gegen den Deutschen vorzugehen und um dem Russen bestmöglich helfen zu können. Die Versorgungswege der USA sind einfach viel zu lang, um dem Russen DIREKT zu helfen. Die Versorgungswege von UK sind relativ kurz aber bedürfen eben eines Trn-Shuttles. Und dieser ist für die deutschen Ftr dann eben doch gut angreifbar ohne erhöhtes Risiko. Daher der IC in NWY als Idee. Der Versorgungsweg von NWY bis in das Schlüsselland LEN ist angenehm kurz, allerdings pro Runde auch nur mit 3 Landeinheiten möglich. Wenn also die geballte Panzermarie des deutschen in EEU steht, muss man schon schauen, wieviele Inf von Gbr zusätzlich nach NWY gestellt werden müssen. Da aber der Russe ja auch nicht schläft, sollte bei geschilderter Strategie von UK-US ein IC in NWY ab ca. Runde 4 ein gehbarer Weg sein.

Letzte Idee dazu, die ich noch loswerden wollte: GBR hat einen IPC-Wert von 8 (!), die Wege nach WEU/GER sind kurz und die Historie kennt jeder. Die 8 weist meiner Meinung nach allein schon darauf hin, dass man nicht 2 extrem teure Einheiten (z.B. zwei Bomber) bauen sollte, sondern tendenziell 8 Einheiten, wenn es der Geldbeutel denn zuließe... Da aber UK anfangs bei rund 30 IPC rumdümpelt und ich mich für (siehe oben) extrem für britische Transporter stark mache und diese Landeinheiten brauchen, um effektiv zu werden, macht es in meinen Augen Sinn 2 Trn, 2 Inf, 2 Rtl zu kaufen, wenn man kann. Wahlweise auch 1 Trn, 1 DD, 2 Inf, 1 Rtl. Das kommt den 8 Einheiten zumindest schon sehr viel näher und baut Druck auf den Deutschen auf. Der finanzkräftigere Ami soll dann etwa gleich bauen und immer noch ein Flieger dazu, den er nach Gbr schickt. So hat man ein schönes Gemisch aus maritimen, Luft- und Landeinheiten, über die sich Deutschland freuen darf.

Ich weiß, dass das keinen von Euch Profis vom Hocker reißt, aber als wirklicher Anfänger sehe ich diesen Weg als relativ erfolgsversprechend an. Vor allem scheint mir dieser Weg auch ziemlich unabhängig von den Spirenzchen (<---- wie schreibt man das?), die der Japaner 2-3 oder gar 4 Runden macht, um allmählich mal dem Russen die ersten Sorgen zu bereiten, die dieser sich dann per Vodka-Sturz-Kampftrinktechnik vom Halse hält.

Einschränkend dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass der Ami sicherlich immer auch auf Afrika schielen muss, was dort so vor sich geht, denn dem Deutschen sollte er Afrika nicht überlassen. Sonst wird dieser eine kleine IPC-Macht, die er sofort gegen Russland schmeißen kann. Der Ami kann also nicht bedingungslos seine Trannis immer auch nach CEL stellen. Das gute an der Tranni-Versorgungsstrategie der Amis ist aber, dass er auch spontan nach Südost fahren und anlanden kann, falls der Deutsche sich wirklich in Afrika breit machen möchte.

So, mehr weiß ich für heute nun wirklich nicht mehr Good .

Schönen Abend und gute Nacht,

es grüßt der Doubleagent
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Blizzard
DAAK - VP / Turnierminister


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BeitragVerfasst am: Mo Jun 02, 2008 9:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Mein anfängerhaftes Gefühl sagt mir, dass ein Kauf von 2 Bmb im UK-1-Zug keine wirklich gute Sache ist.

Sagt mir mein Fortgeschrittenen-Gefühl auch Laughing .
Ansonsten kommst du schon zu richtigen Schlüssen, nur dass sich die daraus resultierenden Züge noch optimieren lassen.
Zitat:

Am besten geschieht dies vielleicht in CEL (?)

AZO ist da besser da macht der Ami gleich Druck auf Afrika und kann seine Einheiten auch gen Ägypten schicken, falls sich eine Landung nicht anbietet.

Zitat:

Viel interessanter aber ist, dass der Deutsche seine Fighter dann nicht Richtung UKR zur Kampfunterstützung fliegen lassen kann, weil sie sonst nicht mehr in WEU zur Verteidigung landen können.

Deswegen würde ich als Deutscher auch nicht alle Ftr in Weu parken, sondern z.B. 3 und 2 in Eeu und mit denen dann immer hin und her wechseln.

Zitat:

Vielleicht macht es dann auch Sinn zu versuchen, sich NWY unter den Nagel zu reißen WENN MAN ES HALTEN KANN

Abtauschen würde ich es auf jeden Fall, mit dem BB hat man da einen Vorteil gegenüber dem Deutschen, der ja zudem auch nicht unendlich viele Flugis zum Abtauschen hat.
Einen IC würde ich aber nur bauen, wenn man den von UK nicht auslasten kann, was in den ersten Zügen vermutlich nicht der Fall ist.
Zitat:

Die Versorgungswege der USA sind einfach viel zu lang, um dem Russen DIREKT zu helfen. Die Versorgungswege von UK sind relativ kurz aber bedürfen eben eines Trn-Shuttles. Und dieser ist für die deutschen Ftr dann eben doch gut angreifbar ohne erhöhtes Risiko

USA kann Russland meistens erst ab Runde 6 und später effektiv versorgen (über Alg-Lib-Egy-Trj-Per-Cau)
Solange muss der Russe möglichst mit britischer Hilfe durchhalten. Außerdem gibt es ja noch die 2 Inf in Sin, die man noch vor dem Japsen retten kann.
Zitat:

a aber UK anfangs bei rund 30 IPC rumdümpelt und ich mich für (siehe oben) extrem für britische Transporter stark mache und diese Landeinheiten brauchen, um effektiv zu werden, macht es in meinen Augen Sinn 2 Trn, 2 Inf, 2 Rtl zu kaufen, wenn man kann. Wahlweise auch 1 Trn, 1 DD, 2 Inf, 1 Rtl.

Transporter sind auf jeden Fall wichtig. 4-5 sollten es schon sein, damit die in UK gebauten Landeinheiten, wie du schon sagtest optimalerweise 8 jede Runde an Land abgesetzt werden können. Dabei sollte deine Flotte aber auch geschützt sein vor deutschen Luftangriffen. Da empfiehlt sich entweder ein AC oder 1-2 zusätzliche BB's je nach Vorliebe.
Zitat:

Einschränkend dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass der Ami sicherlich immer auch auf Afrika schielen muss, was dort so vor sich geht, denn dem Deutschen sollte er Afrika nicht überlassen. Sonst wird dieser eine kleine IPC-Macht, die er sofort gegen Russland schmeißen kann. Der Ami kann also nicht bedingungslos seine Trannis immer auch nach CEL stellen. Das gute an der Tranni-Versorgungsstrategie der Amis ist aber, dass er auch spontan nach Südost fahren und anlanden kann, falls der Deutsche sich wirklich in Afrika breit machen möchte.

Deswegen würde ich gleich in Afrika landen, von dort aus kannst du wie gesagt genauso Druck auf Weu machen und bedrohst zusätzlich noch Seu. Ger,Weu,Seu,Eeu und Len gegen britische/US amphib. Landungen zu verteidigen kann der Deutsche vermutlich nicht.
Ich würde mal behaupten, wenn Afrika in Achsenhand bleibt, haben die Allies keine Chance das Spiel zu gewinnen, da dann beide Seiten ca gleiche viele IPCs bekommen, die Achse sie aber sinnvoller einsetzen kann, da sie sie nur auf zwei Mächte verteilen muss.
Soviel von mir erstmal
grüße Thilo
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Sergeant
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 02, 2008 3:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, es ging bei dem Thema doch wohl darum, die deutsche Mittelmeerflotte loszuwerden (dafür die 2 BMB, um das schnellstmöglich zu bewerkstelligen), weniger darum, möglichst effizient vorzugehen (vielleicht ist das extrem frühe Versenken der deutschen Flotten gar nicht so effizient???).
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Wischmopp
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 06, 2009 11:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich wollt mal nen kommentar dazu mit 2trn und 2dd von azo seu zu holen anstatt dem rus zu helfen(uk holt weu)
so hat ger 2 abtauschländer von hohem wert unmittelbar neben der hauptstadt
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Ingo
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 12, 2009 12:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

In dem Fall muss der Deutsche ja auf jeden Fall einiges an Truppen in Ger bunkern um eine kollektive Anlandung in Weu zurückschlagen zu können. Ich finde es da sehr angenehm und praktisch, wenn man so ca 14 Inf (plus evtl 2-3 Arm oder Rtl) nach Weu stellt (halt soviel, dass sich der Allie-Angriff nicht lohnt) und abwechselnd von Weu nach Seu und wieder zurück verfrachtet. Damit hat der Deutsche jede Runde beide Länder und die Allies immer abwechselnd nur eins der beiden Länder. Das spart Ressourcen, Air (die an der Ostfront zum Abtauschen gebraucht wird) und klaut den Allies IPC, weil sie jede Runde maximal eins der beiden 6-IPC-Länder bekommen.
Das einzige Problem könnte die 10 Einheiten Beschränkung beim Bauen sein, aber da Seu eh erst abtauschbar ist, wenn Egy in Allies Hand ist (sonst zerlegt der Jappi von RED aus jegliche Flotte in Reichweite), dürfte der Deutsche aus Afrika nicht sonderlich viele IPC bekommen und die Baukapazitäten in Ger müssten reichen. Ansonsten muss halt immer etwas gespart und dann irgendwann Seu eine Runde länger gehalten werden, um beide Baukapazitäten voll auszuschöpfen.
Gruß, Ingo
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Alphawolf81
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 12, 2009 3:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ingo hat Folgendes geschrieben:
In dem Fall muss der Deutsche ja auf jeden Fall einiges an Truppen in Ger bunkern um eine kollektive Anlandung in Weu zurückschlagen zu können. Ich finde es da sehr angenehm und praktisch, wenn man so ca 14 Inf (plus evtl 2-3 Arm oder Rtl) nach Weu stellt (halt soviel, dass sich der Allie-Angriff nicht lohnt) und abwechselnd von Weu nach Seu und wieder zurück verfrachtet. Damit hat der Deutsche jede Runde beide Länder und die Allies immer abwechselnd nur eins der beiden Länder. Das spart Ressourcen, Air (die an der Ostfront zum Abtauschen gebraucht wird) und klaut den Allies IPC, weil sie jede Runde maximal eins der beiden 6-IPC-Länder bekommen.
Das einzige Problem könnte die 10 Einheiten Beschränkung beim Bauen sein, aber da Seu eh erst abtauschbar ist, wenn Egy in Allies Hand ist (sonst zerlegt der Jappi von RED aus jegliche Flotte in Reichweite), dürfte der Deutsche aus Afrika nicht sonderlich viele IPC bekommen und die Baukapazitäten in Ger müssten reichen. Ansonsten muss halt immer etwas gespart und dann irgendwann Seu eine Runde länger gehalten werden, um beide Baukapazitäten voll auszuschöpfen.
Gruß, Ingo


Ich halte gerne mal WEU und SEU zugleich bis in hohe Runden hinein. Damit bekommen die Allies keines der beiden Länder.

Bewerkstelligen kann ich das durch sehr viel Inf in WEU (deren Anzahl ich immer an der aktuellen potentiellen Angriffsstärke der Allies auf WEU berechne), welche meistens von 2-4 Ftr unterstützt werden, die nach ihren jeweiligen Angriffen dort wieder landen.
In SEU platziere ich dann für gewöhnlich 3 Inf, welche gerade soeben ausreichend sind, um die Allies zu zwingen, zwei Trn einzusetzen um SEU sicher erobern zu können, was die Allies dann meistens lange Zeit nicht tun, um die Logistik ihrer Transporter-Stafette von Ost-Kanada nach Algerien nicht zu zerreißen. Und wenn sie SEU doch mal einnehmen, kann ich es von GER und/oder WEU leicht wieder zurückerobern.
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